Neue Möglichkeiten der Sitzordung im Gottesdienst

Ein oranger Stuhl vor einer weißen Wand

Liebe Gemeinde,

die niedersächsische Corona- Verordnung bietet jetzt mehr Freiheiten, was insbesondere die Sitzplätze im Gottesdienst angeht.

Da gibt es im Wesentlichen drei Neuerungen, die für uns interessant sind:

  1. Abhängig vom Inzidenzwert dürfen jetzt bis zu 10 Personen aus beliebig vielen verschiedenen Haushalten zusammensitzen.
  2. Genesene und vollständig Geimpfte und Kinder unter 14 zählen nicht mit.
  3. Abhängig vom Inzidenzwert entfällt die Anmeldepflicht.

Das heißt, dass wir wieder mehr Stühle zusammenstellen dürfen und wieder Reihen bilden dürfen. So können wieder mehr Gäste am Gottesdienst in der Kirche teilnehmen.

Wie wollen wir das jetzt praktisch umsetzen?

Darüber haben wir auch im Kirchenvorstand länger gerungen. Und ich möchte Ihnen jetzt den Weg präsentieren, für den wir uns entschieden haben:

  1. Wir werden Stuhlreihen bereitstellen, die bis zu 10 Stühle lang sind. Dort darf sich hinsetzen, wer mag, ob geimpft, genesen oder nicht.
  2. Die Anmeldepflicht entfällt. Wer sich trotzdem anmeldet, der wird wie bisher auf Einzel- oder Familienplätze gesetzt.
  3. Wer sich nicht anmeldet, der darf sich in die Stuhlreihen setzen. Wir ermutigen Sie ausdrücklich, davon Gebrauch zu machen. Die Verordnung des Landes erlaubt es, die Handlungsempfehlungen der Landeskirche befürworten es. Und es erlaubt wesentlich mehr Personen, am Präsenzgottesdienst teilzunehmen.
  4. Wir werden schrittweise die Zahl der Plätze, für die man sich anmelden kann, reduzieren. Dafür werden wir statt der Einzelplätze mehr Stuhlreihen stellen.

Im Moment fühlt sich das sicher noch etwas ungewohnt an, weil wir jetzt eineinhalb Jahre auf Einzelplätzen gesessen haben. Aber die Masse von uns ist ja mittlerweile geimpft. Und wenn wir auf die Wirkung der Impfung vertrauen, dann dürfen wir auch wieder näher zusammenrücken. Nutzen Sie das. Lassen Sie uns Schritt für Schritt zu unserer alten Sitzordnung zurückkehren.

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