Wüstenzeit

Sanddüne in der Wüste

Ab heute sind alle Veranstaltungen in Elia abgesagt. Auch Schulen und Unis haben dicht gemacht. Man soll auch noch Zuhause bleiben, damit man einem gemeinem Virus aus dem Weg geht und andere, vor allem die Alten, schützt. Ist das alles nicht übertrieben? 35 Tage nix tun??? Wie öde…

Hey, gar nicht! Wisst ihr was Jesus getan hat, bevor er seine „Arbeit“ richtig angefangen hat? Er ist für 40 Tage (also etwas länger als wir) in die „Ödnis“, in die Wüste gegangen, schreibt die Bibel. Es war ihm dort gar nicht langweilig! Er hat viel gebetet. Er hat sich vorbereitet. Er hat seine Verbindung zu seinem Papa im Himmel gestärkt. Er hat gefastet.

Der Böse hat alles versucht, ihn mit blöden Gedanken durcheinander zu bringen. Jesus hat sich nicht ablenken lassen. Er ist nicht schnell nach Jerusalem oder nach Galiläa geflitzt, um jemanden zu heilen, damit er sich besser fühlt. Er ist nicht abgehauen, damit er sich mit den Bösen und den Gedanken, die der Böse ihn einflüsterte, nicht auseinander setzten muss. Wie er reagiert hat? Immer mit Bibelversen! Er hat 40 Tage in der Wüste ausgehalten. Es war anstrengend. Keineswegs langweilig. Er wurde gestärkt. Er wusste, was und an wen er glaubt.

Möchtest du auch die Wüstenzeit nutzen um dich zu stärken? Nicht von Gedanken weglaufen? Deine Verbindung mit Papa im Himmel zu stärken? Ich bin mir sicher, du kannst danach das Leben neu anfangen. Wer weiß, welche Pläne Gott mit dir persönlich vorhat? Nutze die Wüstenzeit! Bist du dabei?

Lerne jeden Tag einen Bibelvers auswendig! Vielleicht sind es genau diese Verse, die dir eine Antwort auf blöde Gedanken geben.

Eure Edit

Jesus in Lettern

Wüstenzeit: Tag 18

Familie. Ja, Familie ist so eine Sache. In meiner Muttersprache (ungarisch) sagt man „Freunde sucht man aus, Familie kriegt mal gestellt“. Ich glaube, den Spruch gibt es so ähnlich auch in der deutschen Sprache. Es ist kein netter Spruch, in ihm steckt aber viel Wahres.

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Erdbeertorte

Wüstenzeit: Tag 17

Echt krass! Ab heute sind Ferien. Ich habe es kaum bemerkt. Dieser Tag ist genauso wie die letzten sechzehn auch. Für euch Schüler ist es vielleicht anders. Wenn ich richtig informiert bin, musstet ihr einige Hausaufgaben lösen, manche mussten die Facharbeit schreiben. Aber jetzt sind es Ferien!!!!

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Glühlampe

Wüstenzeit: Tag 16

Ich musste gestern schon am Morge das Licht in der Küche anmachen. Draußen zogen richtig fette dunkle Wolken über den Himmel und einige betrunkene Schneeflocken verirrten sich auf meine Fensterbank. Kurz habe ich mir überlegt, sparsam mit der Energie umzugehen, und ohne das Licht in der Küche zurecht zu kommen. Das hielt nicht lange an, und zack war das Licht an. Ich konnte Frühstück und alles in Ruhe vorbereiten, ich konnte nun gut sehen. Dafür ist doch das Licht da.

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Sonnenuntergang

Wüstenzeit: Tag 14

Gebetserhörung. Ein Wort, das in unserer Kirche viel benutzt wird.
Als Kind und Jugendliche betete ich abends zwei Abendgebete. Ich kannte noch das Vaterunser. Beides von meiner Großmutter gelernt. Das war für mich Beten. Irgendwie gehörte das zum täglichen Ablauf dazu. Dann hörte ich zum ersten Mal das Wort “Gebetserhörung”.

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liegender Hund

Wüstenzeit: Tag 13

Es geschah vor einigen Jahren: Bekannte baten meinen Mann und mich, auf ihren Hund aufzupassen. Ein ganzes Wochenende verbrachten wir deshalb in ihrem Haus. Das Haus hat einen Hof, ganz praktisch für den Hund. Der Hund kannte uns, denn wir haben bereits öfter miteinander gespielt. Und wir mögen Hunde. Sehr sogar!

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Hühner

Wüstenzeit: Tag 12

Meine Eltern haben Hühner, das ist im Moment ganz schön praktisch. Die Hühner führen ein richtiges „all inclusive-Leben“. Sie haben einen schönen großen Stall und eine große Wiese auf der sie tagsüber herumlaufen können. Dort können sie sowohl den Schatten und die Früchte der Bäume genießen, als auch einige sonnige Plätzchen.

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Schiedsrichter

Wüstenzeit: Tag 11

Ich musste mich an die eigene Nase fassen. Ich erwische mich gerade, dass ich z.B. bei der Klopapierandacht doch ganz schön negativ über die Menschen gedacht habe. Eigentlich wollte ich deutlich machen, dass Horten nicht im Jesu Sinne ist. Dabei habe ich auch gerichtet. Das ist mir deutlich geworden, als ich gestern einkaufen war.

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Auge

Wüstenzeit: Tag 10

Mädchen stehen gerne vor dem Spiegel. Das weiß ich von mir. Jungs angeblich weniger. Aber ihr könnt mir hier gerne widersprechen.
Viele von uns Mädchen/Frauen, nicht alle, verbringen viel Zeit mit ihren Augen. Wir schauen, dass die Augenbraue schön sitzt. Die Wimpern werden mit der Wimpertusche hübscher gemacht. Vorher wird Creme aufgetragen, dass die Augenringe nicht so stark zu sehen sind. Je nach Geschmack kommt noch Eyeliner und Farbe auf das Augenlid. Dabei werfen wir auch gerne einen Blick direkt ins Auge, welche Farbe es hat, ob es von Vater oder Mutter geerbt ist, oder womöglich von Oma oder Opa.

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Buchstabensteine Support

Wüstenzeit: Tag 8

Wieder so ein Satz in den Nachrichten. Am Wochenende wird geprüft, wie die Bevölkerung sich benimmt. Dann wird entschieden, ob ab Montag eine allgemeine Ausgangssperre verhängt wird. Gibt es noch Menschen, die sich in Gruppen treffen oder Partys feiern? Wenn ja, dann kommt es vielleicht zu der unschönen aber notwendigen Entscheidung. Heute ist schon Sonntag….

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Federn

Wüstenzeit: Tag 7

Die Stille im Moment ist ganz schön ungewohnt. Im Alltag ist es normalerweise recht laut. Ich gehe aus dem Haus raus und zack, sind die Kopfhörer schon im Ohr, der Straßenverkehr lärmt vor sich hin und in der Schule/Uni/auf der Arbeit begleitet mich der Lärm der Menschenmassen. Kaum zuhause angekommen, ist eigentlich auch nicht viel Zeit für Ruhe. Essen, Hausaufgaben oder irgendwelche Erledigungen machen und dann geht es gleich weiter zum Sport oder zu den Freunden. Abends wieder zuhause angekommen gibt es noch eine Runde Fernsehen/Instagram/Snapchat/Playstation, woraufhin es dann ins Bett geht. Wir reden, wir hören zu – Dauerbeschallung rund um die Uhr.

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Oase

Wüstenzeit: Tag 6

Mittwoch abend sagte die Bundeskanzlerin: „Es ist ernst!“ Huh, es wurde mir ein wenig unheimlich. Es erinnerte mich an meine Kindheit. Wenn mein Vater, der sonst weich wie Butter war, den Satz fielen ließ „Ich meine das ernst!“, wusste ich, dass ich mit dem Argumentieren aufhören muss. Er meint es WIRKLICH ernst!

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Ampel-Füsse

Wüstenzeit: Tag 5

Trotz acht Jahren Schullatein ist nicht besonders viel bei mir hängengeblieben. Sätze, die die mindestens fünf Lehrer während dieser Zeit wiederholt haben, schon. Ein Spruch, was ich heute noch kann, heißt: „Repetitio est mater studiorum“. Solltet ihr den Satz auf Latein noch nicht kennen, so könnt ihr demnächst damit angeben. Er bedeutet so viel wie, „Wiederholung ist die Mutter des Lernens“.

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Teebeutel in Tasse

Wüstenzeit: Tag 4

Ist man erstmal paar Tage zuhause, ist das einzige Guckloch nach außen das Fernsehen und Social Media. Über Instagram, Facebook und Co. erreichen uns unterschiedliche Nachrichten und Videos vom Geschehen in Deutschland und auf der ganzen Welt. Manche Nachrichten zaubern einem ein Lächeln ins Gesicht, andere wiederrum lassen in einem Sorgen aufkommen. Wir sehen, dass Menschen sich in den Geschäften um letzte Klopapier- und Nudelpackungen streiten, Krankenhäuser beraubt werden und Fake-News verbreitet werden.

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Betende Hände

Wüstenzeit: Tag 3

Guten Morgen! Wie geht es dir in der Wüstenzeit? Ich möchte kurz über meine Erfahrungen berichten. Gestern und heute habe ich in unserer Straße viele Kids gesehen, wie sie Inliner oder Fahrrad fahren. Dann sah ich bei den Nachbarn, wie die Kinder mit ihrer Mutter spielen, später jätete Mama Unkraut und die Kids halfen dabei.

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Mensch auf Felsen

Wüstenzeit: Tag 2

Wie geht es Dir in der Wüstenzeit? Heute keine Schule, kein Sportverein, nix ist wie sonst. Konntest du gut ausschlafen? Das ist doch ein Riesendank wert! Oder bist du so früh aufgestanden wie immer? Was gab´s denn zum Frühstück? Vielleicht überraschst du mal deine Family morgen und bereitest das Frühstück vor. Es könnte sein, dass du damit deiner Mom oder Dad eine Freude bereitest.

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Brot

Wüstenzeit: Tag 1

Fang heute mit dem Vers an, was Jesus Satan als erstes geantwortet hat, als er sein Fasten in Frage gestellt hat. Vielleicht kennst du auch die folgende Situation: Du möchtest vor Ostern gerne fasten. Egal wie du dich bemühst, eine Stimme sagt dir immer wieder: „Du muss heute Schokolade essen! Das hilft gegen dem Stress!“ Ich kenne das sehr gut!

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